Aktuelles

Osterfeuer in Daun 2018

Dieses Jahr fand wieder ein Osternachtsgottesdienst in der evangelischen Kirche auf dem Burgberg in Daun statt. Die Pfadfinder waren natürlich wieder mit dabei. Wir waren nicht nur als Parkeinweiser tätig, sondern haben auch das Osterfeuer entzündet. So konnten sich alle Gottesdienstbesucher zu Beginn neben der Kirche um das Feuer versammeln. Die Stimmung war feierlich und gemütlich zugleich. Den Pfadfindern wurde die Ehre zuteil die neue Osterkerze am Osterfeuer zu entzünden und den Einzug in die Kirche anzuführen. Zum Abschluss gab es noch ein Kirchencafé mit Käse und Cracker und ein Schoko-Häschen als Dank für alle Helfer.


Friedenslicht in Daun Dez 2017

Friedenslicht in Daun war dieses Jahr eine kleine Herausforderung, da der 4te Advent auf Heiligabend fiel. Das verflickste siebte Jahr.

Deshalb verlagerte sich unser 4ter-Advents-Friedenslicht-Gottesdienst auf den Heiligabend-Familiengottesdienst, was der Qualität natürlich nicht geschadet hat. Wir haben den Familiengottesdienst mit dem ganzen Stamm von Wölflingen bis Ranger/Rover mitgestaltet und unserer Gemeinde und allen Gästen des Gottesdienstes die Flamme des Lichtes weitergegeben, um ein Zeichen für Frieden auf der Welt zu sein.

Wie immer haben wir an den Adventssonntagen unseren Friedenslichtbazar aufgebaut und euch dieses Jahr nicht nur unsere fantastische Weihnachtsmarmelade angeboten, sondern auch handgearbeitete Artikel, welche von einem Frauen-Projekt unserer Partnerschaftsgemeinde in Rwanda hergestellt wurden.


Bula 2017 in Wittenberg Sommer

Es war mal wieder unglaublich aufregend, das Bundeslager 2017 in Wittenberg. Fast 5000 Pfadfinder gemeinsam auf einem Lager. Mit Gästen von überall auf der Welt. 10 Tage non Stop Pfadfinden, wir sind wie immer gespannt und aufgeregt.

 

Marie und ich haben im Mitarbeiter Wohnzimmer also eine Art Café gearbeitet. Wir waren ein Team aus 12 Leuten die versucht haben den anderen Mitarbeitern einen Ort der Erholung und Entspannung und zum Snacken und Kaffeetrinken zu geben. Jeden Tag haben wir mehrere Bleche (also die riesigen Bleche für diese Schiebeöfen; so 1m mal 0,5m groß) süße aber auch herzhafte Leckereien gebacken.

 

Ich habe nebenbei noch ein paar Workshops im Kaleidoskop geleitet. Das Programm war in sogenannten Akademien aufgeteilt. Das Kaleidoskop war die Akademie der Theologie. Dort habe ich Foto-Workshops angeboten, mit Kindern Luther-Bort gebacken ohne Waage, Messbecher oder Mixer und auf einer Wanderung mehr oder weniger Gott finden lassen.  

 

Natürlich haben wir uns es auch nicht nehmen lassen Wittenberg unsicher zu machen. Wir waren am sogenannten Wittenberg Tag dort, also an dem Tag, an dem alle Pfadi-Teilnehmer die Chance hatten Wittenberg zu erkunden. Die Stadt war übersäht mitPfadfindern. Es war schon sehr spannend sich die Stadt anzusehen. Wir haben waren selbstverständlich in der Schlosskirche, um zu sehen, wo der Legende nach Luther seine 95 Thesen an die Kirchentüre nagelte.

 

10 Tage gingen dann aber leider auch viel zu schnell zu Ende. Ein kleines Resümee in Zahlen:

 

Marie und ich haben zusammen:

 

Täglich ....

... min. 5 Stück Kuchen oder Quiche gegessen.

 

... 17-mal Hände gewaschen.

 

Insgesamt ...

 

... 1 Sonnenbrand gehabt.

 

... 9 verschiedene Dixis ausprobiert.

 

... bestimmt 200 km gelaufen.

 

... 3-mal den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden.

 

... unendlich viel Spaß gehabt.

 


Fliesen wir die Fliesen

     Schon im neuen Jahr ging es wieder los mit coolen Aktionen. Natürlich musste erstmal die Schneesaison genutzt werden und draußen getobt. Doch im Zuge des Umbaus im Gemeindehaus bekam das Waschbecken im Pfadiraum einen Fliesenspiegel. Doch weißer Fliesenspiegel kann ja jeder, also haben wir uns bunte Fliesen ausgesucht und mit dem Fliesenleger ausgemacht, dass er einen Teil für uns frei lässt. Nun konnten wir uns nach allen Regeln der Kunst austoben. Wir haben die Fliesen zertrümmert und ein wildes buntes Mosaik geklebt. So hat „unser“ Waschbecken nun eine ganz persönliche Pfadinote erhalten.

 

 


Waldweihnacht Dez 2016

     Bevor wir Pfadis in unsere Weihnachtspause gehen, treffen wir uns zu unserer Waldweihnacht. Wir hatten im Fackelschein eine wunderschöne Andacht in der traumhaften Kulisse des Weinfelder Maars und einigen aus unseren Reihen wurde dort feierlich ihr Halstuch verliehen. Im Gemeindehaus wurden bei großem Lagerfeuer nicht nur Marshmallows gegrillt, sondern auch gewichtelt. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns alle in die Weihnachtsferien.


Friedenslicht Dez 2016

      Unser Friedenslichtgottesdienst war ein großer Erfolg. Passend zum Motto „Frieden: Gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens.“ haben wir im Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde ein riesiges Netz geknüpft, das die Gemeinschaft symbolisiert - die Gemeinschaft der Pfadfinder, die Gemeinschaft in unserer Gemeinde und auch die weltweite Gemeinschaft, ganz konkret durch unsere Spendenaktion für das Feeding Program der anglikanischen Diözese in Rwanda. An dieser Stelle möchte ich einen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender aussprechen, es ist ein Betrag von über 600€ zusammengekommen.


Reformationsjubiläum Okt/Nov 2016

     Das Reformationsjubiläum hat uns gepackt. 500 Jahre Reformation - was für eine riesige Zahl und definitiv ein Grund zu feiern. Das lassen wir uns als Pfadis nicht zweimal sagen! Zum Start ins Reformationsjubiläumsjahr haben wir zusammen mit Pfarrerin Meckelburg den Reformationsgottesdienst vorbereitet. Wir haben den Werdegang Luthers kurz pantomimisch dargestellt, was unsere Wölis und Jupfis fantastisch umgesetzt haben. Aber auch den Bibelvers zur Predigt haben die großen Pfadis in einem sich immer weiter drehenden Karussell mit coolen Sonnenbrillen themengerecht vorgetragen. Alles aus Liebe! Jeder ist ein Geschenk! Damit das keiner vergisst haben die zahlreichen Gottesdienstbesucher eine kleine Spiegelfliese geschenkt bekommen mit dem Spruch „Alles aus Liebe“ auf der Rückseite.

     Im Anschluss daran begann die „Nacht der offenen Kirche“ - eine bundesweite Aktion. Unsere „Nacht der offenen Kirche“ begann mit dem Verzehr der leckeren Reste vom Festschmaus bei Martin und Käthe. Im Danach lösten die Pfadis verschiedene Aufgaben unter anderem von Martin Luther „persönlich“ gestellt und sammelten für jede erfolgreich bestandene Aufgabe Zutaten. Eine sehr spannende Herausforderung war es ohne Furcht den Glockenturm zu erklimmen, was sonst nicht erlaubt ist. Nachdem alle Aufgaben erfolgreich bewältigt waren, wurde der köstliche Pfadfinder-Tschai gebraut. Schon waren auch die Isomatten gerichtet und jeder kuschelte sich in seinen Schlafsack. Am nächsten Morgen erhielt jeder noch ein Polaroid-Foto von sich hinter der „Martin-und-Käthe-Fotowand“ und dann ging es schon ab nach Hause.


Landeslager 2016

     Wir waren auf dem Landeslager des VCP RPS (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Rheinland-Pfalz/ Saar). Gut 600 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nahmen daran teil und verbrachten bei bestem Wetter 5 wunderbare Tage in Hauenstein in der Pfalz und wir waren natürlich mit dabei.

 

     Wir waren infiziert. Als wir auf dem Lagerplatz ankamen mussten wir zunächst in die Quarantänestation. Der RPS-Virus wurde bei uns allen entdeckt mit unterschiedlicher Symptomatik. Manche hatten Schwarzzeltfieber, Dixie-Symbiose, Kohthentyohus oder Frischluftsucht. Wie diese Bilder zeigen, reichen die Auswirkungen über Möhrengrün-Frisur, zu buntem Haufen und dem Drang nach Bananenschalen-schlachten.

 

     Doch der unglaubliche Professor Doktor Bazilli hat sich unserer angenommen und mit uns Patienten ein Quarantäne-Lager eröffnet. Von da an hieß es die Krankheit erforschen und nach einem Heilmittel suchen. Durch verschiedene Spiele konnten wir die Auswirkungen der Virusinfektion genauer zu definieren und durch kreatives Malen in der Gruppentherapie der Virus verbildlicht werden.

 

     Nachdem Professor Doktor Bazilli nach einer Nachtschicht ein Heilungsrezept entwickelt hat, machten wir uns auf den Weg, um verschiedene Stationen abzuklappern um die Zutaten für unsere Heilung zu verdienen. Des Nachts bei Feuerschein brauten wir gemeinsam das Rezept zu einem Tschai zusammen, beschworen die Wirkungsgeister und nahmen es zu uns.

 

     Am nächsten Morgen folgte die Auswertung: Das Rezept hat das Virus nicht eliminiert! Es hat zu einer Mutation des rps-Virus geführt. Wir sind nun alle „rps positiv“. Das wirkt sich mit Tatendrang, Spiellust, Freude an Lagerfeuerabenden mit Singerunde, Lust auf Natur („Auf den Baum komm komme ich locker hoch. Ein Klimmzug, die Beine hoch und dann läuft die Sache!“ - siehe Foto), positive Verrücktheit („Hej, da liegt ja eine Tonne. Ich wette du passt da rein!“ - siehe Foto) und v. m. aus - kurz gesagt: der Pfadfindergedanke ist tief in uns verwurzelt. Jetzt ist das Pfadfindervirus in uns verankert und bereichert unser Leben.


Was passiert als nächstes?